Seit dem 15. Jahrhundert sind schriftliche Neujahrsgrüße belegt, zunächst natürlich nur unter den Schriftgelehrten. Die gab es sogar schon vorgefertigt mit einem Wunschspruch. Im 19. Jahrhundert nahm das postalische Grüßen an Fahrt auf, ermöglichte doch allein die 1870 eingeführte Postkarte eine massenhafte Versendung von Glückwünschen zum neuen Jahr.
Heute machen wir das digital – oder auch nicht. Vielleicht schreibst du dein “Neujährchen” schlicht mal mit der Hand?
Das heutige Ritual
Schreibe dir heute einen Brief aus der Sicht deines zukünftigen Ichs. Den Brief stellst du dir 1 Jahr später selber zu und wirst erstaunt sein, was du in dem Jahr alles erreicht hast, was aus diesem Brief alles wahr geworden ist und was nicht. Es macht auf jeden Fall unglaubliche Freude einen solchen selbstgeschriebenen Brief nach einem Jahr zu erhalten.
– Schreibe dir in diesem Brief, wie du in Zukunft leben möchtest, Notiere deine Ziele und deine Wünsche.
– Teile deine Wünsche und Träume in verschiedene Bereiche auf und notiere dir zu jeden Bereich deinen Zielzustand.
– Mache dir in dem Brief selber Mut und verfasse den Brief so, als ob du schon all das erreicht hast, was du in diesem Jahr erreichen wolltest.
– Schreibe dir auf wie du die kleinen und großen Hindernisse gemeistert hast. Was würdest du dir schreiben, um dich selber zu motivieren?
– Was würdest du dir schreiben, wenn du in einem Tief steckst?
Wenn du den Brief fertig geschrieben hast, gibt es verschiedene Möglichkeit, dir diesen in der Zukunft zukommen zu lassen.
– Du kannst dir eine datierte E-Mail über diese Webseite zukommen lassen https://www.futureme.org
– Du kannst eine Freundin / einen Freund bitten, dir den Brief am ende des Jahres zuzuschicken
– Du legst den Brief bei Seite und stellst dir eine Erinnerung in deinen Kalender am Ende des Jahres.